Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG)

Ist das obere Sprunggelenk nach einem Unfall oder durch eine Krankheit zerstört, bieten sich zwei Operationen an.

Die Arthrodese (=Versteifung) des oberen Sprunggelenks

Die Gelenkflächen werden angefrischt und zusammengeschraubt. Es resultiert ein steifes aber in der Regel schmerzfreies OSG. Die Behinderung durch die Versteifung ist je nach Alter und Aktivität erheblich.

 

Der Spitalaufenthalt beträgt 4 bis 6 Tage, nach der Operation erfolgt eine Gipsbehandlung für 6 bis 8 Wochen.

Der künstliche Gelenksersatz des oberen Sprunggelenks (OSG-Prothese)

Seit 1996 setze ich regelmässig und erfolgreich künstliche Sprunggelenke ein.

Die Implantation einer OSG-Prothese kommt aber nicht bei jedem Patienten mit einem abgenützten Sprunggelenk in Frage.


Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, ist die Prothese eine  vielversprechende Alternative zur Versteifung des Sprunggelenks.

 

Der Spitalaufenthalt bei dieser Operation beträgt in der Regel 4 Tage. Die Nach - behandlung erfolgt im Gehgips für 3 Wochen, dann wird die Gehfähigkeit sukzessive mit voller Belastung wieder aufgebaut. Restbeschwerden in Form von Schmerzen sind während etwa 6 Monaten nach der Operation möglich.